Wein ist ein Produkt, das aus Trauben gewonnen wird und dessen Ursprünge so alt und populär sind, dass sich die Spuren seines ursprünglichen Erfinders vermischen und verlieren. In unserer ausführlichen Studie tauchen wir daher in die Vergangenheit ein, um die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Weinproduktion zu untersuchen.

Wer hat den Wein erfunden?

Man geht davon aus, dass die Weinherstellung weit in die Geschichte zurückreicht und mehrere Kulturvölker beteiligt waren, die im Laufe der Zeit zur Entwicklung dieses Getränks beigetragen haben. Darüber hinaus verbreitete sich die Kunst der Weinbereitung gleichzeitig in verschiedenen Regionen der Welt, weshalb die Erfindung nicht einer einzelnen Person oder einem einzelnen Kulturvolk zugeschrieben werden kann.

Auch wenn wir den Erfinder des Weins nicht kennen, so ist es dennoch unbestreitbar, dass dieses Getränk bedeutende Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt und zur Schaffung eines Agrarerbes von unschätzbarem Wert beigetragen hat.

Es gibt jedoch ungefähre Daten sowie Orte und natürlich auch Legenden, die wir uns einmal näher anschauen sollte.

Historische Beweise

Nach Ansicht von Forschern gilt es als wahrscheinlich, dass der erste Wein in der Kaukasusregion zwischen 8.000 und 6.000 v. Chr. hergestellt wurde. Tatsächlich wurden in dieser Region Saatgutrückstände gefunden.

In der Hauptstadt Georgiens (Tiflis) wurden dagegen Spuren einiger Säuren gefunden, die auch in dem heute konsumierten Wein enthalten sind, wie Zitronen-, Wein- und Apfelsäure.

Etymologie

Der Ursprung des Wortes „Vino“ (Italienisch für Wein) geht auf das lateinische Wort „vinum“, das griechische Wort „oinos“ und das hebräische Wort „yayin“ zurück. Einigen Theorien zufolge kann das Wort möglicherweise von einem Sanskrit-Begriff abgeleitet werden, einige Gelehrte sind diesbezüglich jedoch eher skeptisch.

Schließlich sind sich die meisten Sprachwissenschaftler einig, dass die Bedeutung dieses Wortes in der georgischen Sprache verwurzelt ist und sich von „Ghvino“ ableitet, das wiederum von dem Verb „ghvivili“ stammt, das verschiedene Bedeutungen annehmen kann, von „säuern“ über „gären“ bis hin zu „blühen“.

Folglich ist es nicht leicht zu sagen, warum der Wein so genannt wird. Was man jedoch sagen kann, ist, dass der Begriff im Mittelmeerraum und in Europa eine gemeinsame Wurzel hat, die wahrscheinlich phönizischen oder indoeuropäischen Ursprungs ist.

Die Mythologie: Dionysos oder Bacchus

Es gibt viele Mythen zum Thema Wein und dessen Entstehung: In der griechischen Mythologie wird die Erfindung des Weins Dionysos (der bei den alten Römern Bacchus hieß) zugeschrieben, dem Gott des Weins, des Rausches und der Feste. 

Die Legende besagt, dass Dionysos den Menschen die Kunst des Weinanbaus und der Weinherstellung lehrte.

Die berühmteste Geschichte über die Einführung des Weins handelt von dem Schiff des Seefahrers Pyrrhus, das an der Insel Naxos anlegte. Dionysos war dankbar für die Gastfreundschaft, die ihm zuteilwurde, und lehrte den Bewohnern den Weinanbau, weshalb die Bewohner von Naxos die ersten waren, die Wein produzierten.

Diese Legende unterstreicht die wichtige kulturelle Rolle des Weins in der antiken griechischen Gesellschaft, indem sie ihn mit einem göttlichen Geschenk in Verbindung bringt, das den Menschen Freude und Wohlstand bringt.

Innovinando: Vier Geschichten von Akteuren aus der Welt des Weins, die beschlossen haben, sich gegenseitig zu unterstützen

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